Mehrweg-Gelbfarbfalle

Bio-Colortrap®  
Mehrweg-Gelbfarbfalle

Eine behördliche Zulassung ist nicht erforderlich!

Versandeinheit: 1 Set (Art.-Nr. 257)

  • 3 Fallen
  • 6 Polyethylenbeutel
  • 3 Haken
  • 2 m Schnur
  • 1 Dose Spezialleim (240 ml)

Fallentyp: Mehrweg-Gelbfarbfalle

Größe: 17 x 21 cm

Die Mehrweg-Gelbfarbfalle hat sich zur Überwachung sowie zur Bekämpfung vieler Schädlinge wie z.B. Kohlfliege, Zwiebelfliege, Weiße Fliege, Minierfliege, Kleinzikade, Kirschfruchtfliege bewährt. Sie ist unbegrenzte Zeit verwendbar, da sie vor jedem Neueinsatz mit einem auswechselbaren Polyethylenbeutel versehen werden kann. Die Falle ist aus Plexiglas und deshalb wetterbeständig und vergilbt nicht.

Zur optimalen Bekämpfung der Kirschfruchtfliege kann die Falle mit einem Lockstoff (Rhagoletis ceresi, Art.-Nr. 521) kombiniert werden. Die Lockstoffkapsel wird oberhalb der Falle befestigt. Bei Neupflanzungen von Kirschbäumen sollte man unbedingt Frühsorten bevorzugen, da diese kaum befallen werden. Beim Reifen der Frühsorten befindet sich die Kirschfruchtfliege aufgrund der kühlen Witterung noch im Boden.

Fallentyp:

Die Fangtafel aus gelbem Plexiglas (3 mm stark) wird in der Größe 17 x 21 cm geliefert. Die Tafel wird mit einem passenden Polyethylen-Beutel überzogen.

Wirkungsweise:

Der Fangeffekt beruht auf der Lockwirkung der gelben Farbe. Der Fangerfolg wird erhöht, wenn die Fallen so aufgehängt werden, dass eine leicht rotierende Bewegung möglich ist.

Anwendung:

Zur Überwachung sowie zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege wird die Falle im Frühjahr aufgehängt. Sobald die Temperaturen um 20⁰C erreicht werden, schlüpfen die Falter und legen bis zu 200 Eier in die Kirschen, die sich soeben zu färben beginnen, ab. Nach etwa 6 – 8 Tagen schlüpfen aus den Eiern die weißen Maden, die das Fruchtfleisch der Kirschen zerstören. Nach ca. 3 Wochen verlassen diese die Früchte, verpuppen sich im Boden und überwintern dort bis zum Frühjahr, sodass der Kreislauf geschlossen ist.

Zeitpunkt des Aufhängens der Falle:

Je nach Höhenlage und Witterungsverlauf müssen die Fallen Mitte Mai bis Ende Juni aufgehängt werden. Wichtig ist, dass diese dann angebracht werden, sobald die Kirschen beginnen, gelb zu werden. Der Flug beginnt, wenn sich die ersten Kirschen von grün auf gelb verfärben.

Fallenbedarf:

Zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege werden je nach Größe der Bäume 4 – 10 Fallen in allen Baumbereichen (außer den nördlichen) gleichmäßig verteilt aufgehängt. Da die Kirschen sich zunächst an der südlichen Seite der Bäume färben, werden diese vorrangig befallen. Für Prognosezwecke wird in geschlossenen Anlagen an jedem 10. Baum eine Falle im Südbereich aufgehängt, solange die Kirschen noch grün sind.

Fallenvorbereitung:

Jede Fangtafel wird mit einem Polyethylenbeutel überzogen und die Öffnung des Beutels mit Hilfe einer Büroheftklammer verschlossen. Zuschweißen ist ebenfalls möglich. Die Haken werden in die jeweils vorgesehenen Löcher der Tafeln gedrückt. Die Vorder- und die Rückseite der Falle (ca. 3/4 der Fläche) wird dünn mit Leim bestrichen. Vorder- und Rückseite der Falle (ca. 3/4 der Fläche) werden mit Leim bestrichen. Der Leim kann auf einer Heizplatte erwärmt werden, sodass er leichter aufzutragen ist. Mit dem Bindegarn werden die Falle kurz angebunden, damit sie nicht zu stark rotieren. Die sichtbare Fläche wird dadurch wesentlich größer

Kontrolle:

Für Prognosezwecke müssen die Fallen dann kontrolliert und die gefangenen Kirschfruchtfliegen gezählt werden, sobald die Farbe der Kirschen von gelb auf rot wechselt.

Auswertung:

Die Bekämpfung ist ausreichend, wenn genügend Fallen aufgehängt werden, der richtige Anwendungszeitpunkt nicht verpasst wurde, die Zuflugöglichkeiten von unbehandelten Nachbarbäumen nicht zu groß sind, die Kirschen rechtzeitig und vollständig abgeerntet werden und die Bekämpfung jährlich wiederholt wird. Für Prognosezwecke darf bei mittelfrühen Sorten ein Durchschnittswert von 0,5 Fliegen und bei späten Sorte von 0,25 Fliegen pro Falle toleriert werden. Bei stärkerem Befall sollte behandelt werden.